KWM
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Treffpunkt:
Clemens Sels Museum, Am Obertor, 41460 Neuss
Kosten:
40 € p.P. (inkl. Eintritt)
Auf den Spuren Johan Thorn Prikkers in Neuss
Dreikönigenkirche, Katholisches Gesellenhaus und Clemens Sels Museum, in Kooperation mit der Thorn Prikker-Expertin Dr. Christiane Heiser
Programm:
11:00 Uhr Rundgang durch das Clemens Sels Museum mit Sammlungsleiterin Dr. Bettina Zeman
12:30 Uhr Mittagspause in der Innenstadt (Selbstzahler)
14:00 Uhr Fußweg zum Katholischen Gesellenhaus, heute Quirinus-Gymnasium (700 m)
14:30 Uhr Besichtigung der Thorn Prikker-Fenster in der Schulkapelle
15:30 Uhr Fußweg zur Dreikönigenkirche (1.2 km), alternativ im eigenen PKW oder Taxi (Selbstzahler)
16:00 Uhr Besichtigung der Dreikönigenkirche
17:00 Uhr Ende der Veranstaltung
Die Anreise erfolgt individuell. Die Distanzen in Neuss werden zu Fuß, im eigene PKW oder Taxi (Selbstzahler) zurückgelegt.
Weitere Information:
Der niederländische Künstler Johan Thorn Prikker (1868–1932) gilt als der wichtigste Glas- und Kirchenkünstler der klassischen Moderne im Rheinland. Einige der ersten Buntglasfenster hat er für Sakralräume in Neuss entworfen.
Es war der progressive Neusser Geistliche Josef Geller, der zum ersten kirchlichen Auftraggeber Thorn Prikkers wurde. 1910 hatte er Peter Behrens für den Bau des katholischen Gesellenhauses gewonnen und die künstlerische Ausstattung der dortigen Kapelle mit Deckenmalereien und Buntglasfenstern dem niederländischen Künstler überantwortet. Bereits 1913 mussten die Fenster allerdings auf Geheiss des konservativen Amtsnachfolgers wieder ausgebaut werden. Gellers Bruder erwarb sie jedoch und stiftete sie später dem Krefelder Kaiser Wilhelm Museum. Hervorragende Zweitausführungen machen die ursprüngliche Raumwirkung heute vor Ort in Neuss wieder nachvollziehbar.
1911 wurde Geller Pfarrer der Dreikönigenkirche in Neuss. Auch hier beauftragte er Thorn Prikker mit Chor- und Querhausfenstern. Sie gelten heute als die bedeutendsten expressionistischen Kirchenfenster Deutschlands. 1928 konnte Thorn Prikker auch alle übrigen Fenster der Kirche entwerfen. Anhand der Kartons im Besitz der Krefelder Kunstmuseen konnten diese ab 1957 wieder instandgesetzt werden.
Thorn Prikkers Bedeutung schlägt sich auch in der Sammlung des Clemens Sels Museums nieder, das mehr als 50 Arbeiten aus unterschiedlichen Schaffensperioden besitzt. Einige davon werden auch permanent gezeigt, wie das abstrakte Glasfenster für die Essener Börse (1924) sowie die beiden grosse Wandbilder „Julians Fahrt über den Fluss“ (1906) und „Franziskus predigt den Fischen und Vögeln“ (1930)
Unter dem Motto „Kunst aus zweiter Hand“ wollen sich vier Krefelder Kunstbesitzer:innen von einigen ihrer Bildertrennen - zum einen, um Platz in ihren Wohnungen zu schaffen, zum anderen, um der Jugendkunstschule des Werkhauses eine willkommene finanzielle Unterstützung zu bieten.
Etwa 50 Arbeiten, darunter Acrylbilder, Aquarelle, Grafiken und Collagen sollen am 9. Oktober meistbietend versteigert werden. Peter Schmitz, selbst Krefelder Maler, wird dafür sorgen, dass die Kunstwerke zu einem guten Preis in neue Hände kommen.
Gut ein Drittel der Arbeiten stammen von bekannten Krefelder Kunstschaffenden. Der überwiegende Teil der Künstler und Künstlerinnen ist bei uns unbekannt, was aber den individuellen Reiz der Bilder keineswegs schmälert. Das Spektrum ist breit gefächert, Techniken und Sujets vielfältig: von kleinen feinen Zeichnungen bis zu großformatigen Acryl- und Ölbildern, Leinwand, Papier und Karton, farbenfroh und monochrom, gerahmt und ungerahmt.
Wer also zuhause gegen eine leere Wand guckt oder gern mal ein neues Bild in seinem Wohnzimmer sehen möchte, sollte die Gelegenheit, ein Kunstschnäppchen zu machen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun, nicht verpassen. Die günstigsten Einstandsgebote liegen schon bei 10 €, die höchsten bei 100 €.
Damit sich Interessierte im Vorfeld einen Überblick über das Angebot machen können, werden die Werke virtuell zu besichtigen sein unter: https://e.fliphtml5.com/jiiyv/mnqk/index.html
Die Einnahmen der Versteigerung werden noch am selben Abend an die Jugendkunstschule übergeben.
Zur Info: Es handelt sich nicht um eine Veranstaltung der Kunstmuseen Krefeld, sie findet lediglich im Museumscafé statt.
Was sind die Zutaten für ein gelungenes Jubiläumsfest?
Nette Menschen, gute Musik und die Gewissheit, dass die gemeinsam verbrachte Zeit es wert ist, gefeiert zu werden!
25 Jahre silk-O-phonics: Ein toller Anlass, die Musiktruhe zu öffnen und einen Ausschnitt aus unserem aktuellen Programm zu präsentieren. Natürlich gemixt mit aktuellen, neuen Songs für einen A capella Abend voller musikalischer Vielfalt, Energie und Emotionen.
Hutkonzert – Eintritt frei, Spenden sind willkommen
Leitung: Antje Wald
Kosten: Nur Museumseintritt
07.10.; Oskar Kokoschka. Oh Ewigkeit, du Donnerwort, mit Thomas Janzen
14.10.: Leopold Graf von Kalckreuth, mit Thomas Janzen
In den Schulferien entfällt die Veranstaltung.
Die Referentin vom Deutschen Textilmuseum Krefeld präsentiert neueste Forschungsergebnisse zu den Entstehungsbedingungen und Vorbildern eines bedeutenden Bildteppichs von Johan Thorn Prikker.









