Mit unserem kulturellen Bildungsprogramm möchten wir das Kaiser Wilhelm Museum und die Häuser Lange und Esters als Lern- und Erlebnisorte öffnen. Informationen zu unseren Bildungsangeboten für Kitas, Schulen und außerschulische Lernorte finden Sie nachfolgend auf unserer Website.
Mit unserem kulturellen Bildungsprogramm möchten wir das Kaiser Wilhelm Museum und die Häuser Lange und Esters als Lern- und Erlebnisorte öffnen. Informationen zu unseren Bildungsangeboten für Kitas, Schulen und außerschulische Lernorte finden Sie hier.
Die im Programm aufgeführten Themen sind als Vorschläge gedacht, die nach Absprache individuell erweitert und auf konkrete Bedürfnisse zugeschnitten werden können. Alle kulturellen Bildungsangebote knüpfen an die Lebens-, Vorstellungs-, Bild- und Bedeutungswelten der Kinder und Jugendlichen an. Die Angebote sind an die aktuellen Ausstellungen und Sammlungspräsentationen angebunden.
Alle Veranstaltungen sind interaktiv und dialogisch aufgebaut und werden auf Wunsch mit einem praktischen Workshop verbunden. Um ein lebendiges Lernerlebnis im Museum zu ermöglichen, kommen verschiedene didaktische Materialien, synästhetische Tools, Gruppenaufgaben und vieles mehr zum Einsatz. Alters- und Fächerempfehlungen sind bei den Themenvorschlägen angegeben.
60 bis 90 Minuten, ohne Workshop: 70 €
90 bis 120 Minuten, mit Workshop: 85 €
120 bis 180 Minuten, mit Workshop: 115 €
60 bis 90 Minuten, mit Workshop: 45 €
90 bis 120 Minuten, mit Workshop: 55 €
120 bis 180 Minuten, mit Workshop: 70 €
Frederike Krahn
Email: servicekunstmuseen@krefeld.de
Tel. 02151-97558-137
Thomas Janzen
Email: thomas.janzen@krefeld.de
Tel: 02151-97558-112
Eva Caroline Eick
Email: eva.eick@krefeld.de
Tel.: 02151-97558-156



Sinnlich-ästhetisches Lernen beginnt bereits im frühen Kindesalter. Neugierig erkunden Kinder ihre Umwelt und sammeln dabei vielfältige Erfahrungen. Das Museum bietet dafür einen anregenden Lernort und fördert frühkindliche ästhetische Bildung. Unsere Angebote knüpfen an die kindliche Neugier und Alltagserfahrungen an und ermöglichen einen spielerischen, erlebnisorientierten Zugang zu Museum und Kunst. Durch handlungsorientierte Methoden und das Experimentieren mit künstlerischen Materialien vertiefen die Kinder ihre Erfahrungen mit allen Sinnen.
Im Museumscurriclum lernen Grundschüler:innen intensiv das Museum kennen, erproben verschiedene kreative Techniken und schulen nebenbei soziale und sprachliche Fähigkeiten. Über das Startchancenbudget können teilnehmende Schulen das Museumscurriculum über ein Schuljahr oder als Intensivblock durchlaufen. An vier Terminen besuchen die Gruppen das Museum, bei Bedarf kommt unser Vermittlungsteam auch zu Ihnen in die Schule.
KWM
Museen sammeln, bewahren und erforschen Kunst- und Kulturgut. Wozu ist Kunst aber da? Welche Berufe gibt es im Museum? Und was kann man dort alles erleben? Wir machen eine spielerische Entdeckungstour durch die Museumssammlung zu Malerei, Skulptur und Design mit Suchkarten, Fokusröhre und Aktivierung all unserer Sinne.
KWM
In der Malerei können die Farben und Formen ganz anders sein als in der Natur. So wird manch ein Gesicht grün, ein Tier blau oder ein Kirchturm ganz bunt dargestellt. Wir beobachten, wie Farbe unsere Gefühle zu den Dingen verändern. Wie fühlt sich Blau an? Welches Gefühl macht Rot? Mit Werken der rheinischen Expressionisten Helmuth Macke und Heinrich Campendonk
KWM
Wir schauen uns gemeinsam Portraits und Menschen an: Manche Bilder und Skulpturen stecken voller Gefühle: Freude, Trauer und Wut. Worauf kommt es den Künstler:innen an: Ein genaues, beschreibendes Bild zu schaffen oder ein bestimmtes Gefühl auszudrücken?
KWM
Wir folgen der Entwicklung des Menschen vom Kleinkind bis zum Greis im Kreislauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Zu Johan Thorn Prikkers Fresko Lebensalter
KWM
Filz bedeutet Wärme und Schutz, Fett verformt sich durch Temperaturwechsel, Kupfer leitet Energie. Mit Beuys erleben wir die Dinge um uns herum völlig neu: Wir fühlen, riechen und erforschen Kunst ganz neu!
KWM
Mit der Architekturkiste geht es rund um und durch Haus Lange Haus Esters und die Gärten von Mies van der Rohe: Wir legen einen Mauerverbund, messen Türen und Fenster mit dem Körper aus und probieren lustige Architekturspiele aus
HLHE




Kunst und Design bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für den Unterricht – weit über Kunst und Gestaltung hinaus. Sie können in Fächern von Geschichte, Religion und Deutsch bis zu Fremdsprachen und MINT als kreatives Medium eingesetzt werden. Der spielerische, partizipative Umgang mit Kunst und Design fördert soziale und interkulturelle Kompetenzen und eröffnet neue Perspektiven auf Mensch, Natur und Alltag.
Farben lassen sich unmittelbar und sinnlich erfahren. Künstler:innen setzen Farben ein, um Stimmungen, Gefühle oder Bedeutungen bewusst zu erzeugen. Wir erkunden im Rundgang den Einsatz von Farbe in der Malerei und untersuchen unterschiedliche Maltechniken (Kunst, Naturwissenschaften, Psychologie)
KWM
Wir sehen nüchterne und leidenschaftliche Bilder von Menschen. Worauf kommt es den Künstler:innen an, auf den Ausdruck des Gefühls oder auf sachliche Beschreibung? Welche Rolle spielt das Medium selbst? Was verändert sich über Jahrhunderte hinweg. Werke von Derick Baegert, Heinrich Campendonk, Andy Warhol, Gerhard Richter, François-Marie Banier u.a. (Kunst, Deutsch, Biologie, Geschichte, Philosophie)
Zusätzlicher Schwerpunkt: Auch die Künste beschäftigen sich kritisch mit Gender, Sex und vermeintlich geschlechtsspezifischen Rollenbildern. Wie werden die verschiedenen Geschlechter dargestellt? Welche Tabus und Rollenverständnisse rund um Geschlecht und Identität gibt es?
KWM
Ab 9. Klasse
Mensch und Natur bei Beuys, mit fächerübergreifenden Arbeitsblättern zu den Themen Wärme, Wärmeleitung, Feld und Messbarkeit (Kunst, Naturwissenschaften, Philosophie)
KWM
Sekundarstufe I + II
Die Häuser Lange und Esters mit dem Zeichenstift formal begreifen. Grund- und Aufrisse lesen lernen und Hintergründe zum Bauauftrag erfahren. (Kunst, Physik, Geografie, Geschichte)
HLHE
Zentralabitur
Fotografien von Jeff Wall werden im Zusammenhang mit Werken weiterer Künstler:innen betrachtet: Wall gilt als Pionier der tableauartigen, durchdachten Inszenierung. Seine Bilder entstehen nicht spontan, sondern sind wie ein filmischer Dreh bis ins Detail geplant, komponiert und beleuchtet. Wir sprechen über Kompositionen, Konstruktion von Bildstrukturen und üben Bildanalysen (Kunst)
KWM



Daz/DaF, alle Stufen Mit Kunst und Kreativität den Wortschatz spielerisch erweitern. Praktische Übungen wie Suchspiele, szenisches Gestalten und kreatives Schreiben zu Kunstwerken in Sammlung in Bewegung helfen uns dabei, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ganz unmittelbar üben wir alltagsrelevantes Vokabular über die Beschäftigung mit Kunst in einem anregenden Kontext ein und vertiefen das Erlebte bei einem praktischen Workshop Themenvorschläge: Farbe; Form und Fläche; Gefühle und Körpersprache; Umwelt und Alltag
Workshop: Der praktische Workshop wird nach Absprache gestaltet
KWM
November 2026 bis Januar 2027
Mittel- und Oberstufe
Das Gemeinschaftsprojekt zwischen der Hochschule Niederrhein und den Kunstmuseen Krefeld wird auch im Wintersemester 2026/27 fortgeführt. Alle Vorträge werden mit einer Führung durch die Ausstellungen Schöne Anarchie. Johan Thorn Prikker und seine Zeit und Emma Talbot. PSYCHE verbunden und sind für Schüler:innen der Mittel- und Oberstufen geeignet. Das Angebot ist kostenfrei.
Termine und Themen (unter Vorbehalt):
Mo 16.11.2026, 12-13.30 Uhr: Ich gegen den Rest der Welt!? Wie können wir friedlich miteinander leben? Wie reagiert Kunst auf soziale Fragen unserer Zeit und was hat das mit Demokratie zu tun? – Prof.in Dr. Waltraud Meints Stender
Mo 23.11.2026, 12-13.30 Uhr: Alles nachhaltig, oder was? Wie können wir heute in Zeiten der Klimakrise wirtschaftlich und sozial verträglich zugleich handeln? – Prof. Dr. Angelika Krehl
Mo 30.12.2026, 12-13.30 Uhr: Besser gemeinsam! Wie wir durch Kollaboration und gemeinschaftliches Handeln weiterkommen – Sophie Innmann
Mo 14.12.2026, 12-13.30 Uhr: Big Tech und KI – Eine Gefahr für unsere Demokratie? – Prof. Dr. habil. Jürgen Karla BEREITS AUSGEBUCHT
Mo 18.01.2027, 12-13.30 Uhr: Astrofotografie. Wie man das verborgene Weltall sichtbar macht – Prof. Dr. Nils Kopal
KWM
Play for Today ist eine groß angelegte Installation der französischen Künstlerin Céline Condorelli, die sich mit den komplexen Fragen der Inklusion, geschlechtsspezifische Vorurteile und Gleichberechtigung beschäftigt. Auf dem Schulhof der Krefelder Marienschule wurde das raumgreifende Kunstwerk im Rahmen der Ausstellung Museum grenzenlos 2024 realisiert. Schüler:innen und Besucher:innen sind eingeladen, verschiedene übereinander liegende Sportfelder zu betreten - Badminton, Basketball, Fußball, Pétanque, Volleyball und eine Laufbahn. Die Feldlinien sind in den offiziellen Farben Orange, Rot, Weiß und Gelb gehalten. Irgendwo an den Rändern sieht man die Jahreszahlen: 1920, 1921, 1926, 1952, 1956 und1977. Sie markieren die Jahre, in denen Frauen an internationalen Turnieren in der jeweiligen Sportart teilnehmen durften.
Play For Today befasst sich mit der Frage, wer das Recht hat, zu spielen. Es dient als Feld für Spiel, kritischen Dialog und kollektives Handeln für eine integrativere Gesellschaft. Die Arbeit wird für einen Zeitraum von fünf Jahren zusammen mit einer Reihe von Workshops zu geschlechtsspezifischen Vorurteilen und Queerness im Sport präsentiert, die mit den Schüler:innen der Marienschule durchgeführt werden.
Das Rahmenprogramm ist ein Kooperationsprojekt mit der Marienschule Krefeld sowie dem Zonta Club Krefeld und dem Zonta Club Krefeld am Rhein.
Die Installation kann werktags während der Öffnungszeiten der Marienschule von Mo–Do 7.30–14 Uhr und Fr 7.30–11.45 Uhr unter Voranmeldung im Sekretariat (Eingang nördliche Gebäudeseite über den Parkplatz) besucht werden. Führungen werden auf Anfrage angeboten.
Museum findet nicht nur an Ort und Stelle im Museum statt: Aktivitäten im Bereich Outreach und Kultureller Bildung interpretieren die Rolle der Kunstmuseen Krefeld im Zusammenhang sozialer und politischer Veränderungen neu. Dazu möchten wir bestehende Verbindungen mit Institutionen, Initiativen und Kooperationspartner:innen stärken und neu knüpfen, um gemeinsam mögliche Antworten auf aktuelle künstlerische und soziale Fragen zu finden. Unser Vermittlungsteam kommt gerne zu Ihnen in Ihre Einrichtung führt Workshops und Schulungen durch oder unterstützt bei der kreativen Gestaltung von Projekten, Wandertagen und Unterrichtseinheiten.



bis Sommer 2027
Mit der Sonne selbst malen
Glasmalerei und Architektur kennenlernen und verstehen. Kunst, Design und Alltag miteinander verbinden: Wie lässt sich unser Alltag künstlerisch mit Mustern, Farben und Formen gestalten?
Workshop: Fensterbilder, Orizome-Technik, abstrakte und ornamentale Malerei
KWM und Studio 2 / EntwurfsLabor
bis 24.01.2027
Tell me more
Visuelle Erzählungen in Zeichnugen, Videos und Malerei inkl. sprachdidaktischer Spiele
Workshop: Leporellos gestalten, Textilmalerei
KWM
04.10.2026 - 07.03.2027
Schöner Alltag!
Kunsthandwerk und angewandte Kunst kennenlernen.
Workshop: Alltagshelfer aus Karton, Holz und wertfreien Materialien bauen, Weben und Knüpfen
HLHE
Workshop: Führung mit sprachdidaktischen, interaktiven Elementen und Gruppenarbeit, dreidimensionales Gestalten
HLHE und KWM inkl. Studio 2 / 8 Brücken
Vertiefen Sie Ihre Kenntnisse in der ästhetischen und kulturellen Bildung durch praxisnahe Einblicke und die direkte Begegnung mit Kunstwerken. Unsere Fortbildungen stärken kreative Vermittlungskompetenzen und kulturelle Sensibilität für Unterricht und pädagogischen Alltag.
Zu jeder Sonderausstellung bieten wir Lehr- und Erziehungskräften eine kostenfreie Einführung sowie ergänzende Methodenworkshops an. Die Termine werden über unseren monatlichen Newsletter bekannt gegeben. Individuelle Schulungen und Fortbildungen für Kollegien sind auf Anfrage möglich.
Schulen können mit den Kunstmuseen Bildungspartnerschaften schließen. Als Bildungspartner profitieren Sie von einer besonderen Betreuung:
Unsere aktuellen Bildungspartnerschulen:
Freiherr-vom-Stein Realschule, Gesamtschule Kaiserplatz, Gymnasium am Stadtpark, Gymnasium Marienschule Krefeld, Hannah Arendt Gymnasium, Kurt Tucholsky Gesamtschule, Michael Ende Gymnasium Tönisvorst, Realschule Horkesgath, Rupert-Neudeck-Gesamtschule Tönisvorst