Flyer Herbst / Winter 2017-18 zum Download

 
WISSEN TANKEN
EINE VORTRAGSREIHE DER FREUNDE DER KUNSTMUSEEN KREFELD

JAN DE HEER UND DR. KEES TAZELAAR
FROM HARMONY TO CHAOS: LE CORBUSIER, VARÈSE, XENAKIS AND LE POÈME ÉLECTRONIQUE

VORTRAG IM KAISER WILHELM MUSEUM
MITTWOCH 13. DEZEMBER 2017, 19 UHR, AUF ENGLISCH

Kees Tazelaar und Jan de Heer präsentieren in Krefeld ihre Rekonstruktion von Le poème électronique, einer multimedialen Arbeit, die Le Corbusier, Edgar Varèse und Iannis Xenakis 1958 anlässlich der Weltausstellung in Brüssel für den Philips-Pavillon entwickelt haben. Die Idee der Synthese der Kunst wird dabei ebenso in den Fokus gerückt wie die räumliche musikalische Konzeption. Bei der Entscheidung Le Corbusiers, Edgar Varèse mit der Komposition von Le poème électronique zu beauftragen, spielte dessen Werk Ionisation in einer Aufnahme von 1950 eine bedeutende Rolle. Auch dieses historische Material wird eingespielt. Anlass des Vortrags ist die Ausstellung EXAT 51. Synthese der Künste im Jugoslawien der Nachkriegszeit.

Jan de Heer (*1948, Schiedam, Niederlande) lebt und arbeitet als Architekt in Rotterdam. Seit 40 Jahren publiziert er über Architektur und Kunst mit Schwerpunkt Le Corbusier. Seine jüngste Publikation, Basis des Krefelder Vortrags, entstand zusammen mit Tazelar: From Harmony to Chaos: Le Corbusier, Varèse, Xenakis and Le Poème életronique.

Kees Tazelaar (*1962, Den Haag, Niederlande) ist Komponist. Seit 2006 leitet er das Institut für Sonologie in Den Haag. Ferner rekonstruiert er historisch bedeutende elektronische Kompositionen, etwa von György Ligeti, Edgar Varèse u.a. Im Rahmen seiner Gastprofessur an der Technischen Universität Berlin promovierte er 2013 mit der Arbeit On the Threshold of Beauty: Philips and the Origins of Electronic Music in the Netherlands 1925 –1965.

wissen tanken Die neue Vortragsreihe der Freunde der Kunstmuseen Krefeld rückt unterschiedliche aktuelle und geschichtliche Aspekte aus Kunst und Design in den Fokus. Interdisziplinäre Ansätze, die über kunsthistorische und theoretische Fragestellungen hinausgehen, Zusammenhänge mit anderen wissenschaftlichen Disziplinen thematisieren und gesellschaftliche Auswirkungen in den Blick nehmen, erhalten dabei besonderes Gewicht. Die Ausgangspunkte der einzelnen Vorträge finden sich sowohl in dem breiten thematischen Spektrum der Sammlung wie auch in den Wechselausstellungen der Kunstmuseen Krefeld.

Vortragsgebühr 3 €
Schüler, Studierende, Schwerbehinderte, Leistungsempfänger/innen 1,50 €
Für Mitglieder der Freunde der Kunstmuseen Krefeld ist der Eintritt frei.

Alle Vorträge der Reihe finden im Kaiser Wilhelm Museum statt. Die Museen Haus Lange und Haus Esters bleiben an den Abenden geschlossen.